Buchtipps

Buchtipp: Praxishandbuch Benzin-Einspritzanlagen aus dem Heel-Verlag

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Praxishandbuch Benzin-Einspritzanlagen von Jean-Philippe Brothier


Die Benzineinspritzung als Methode, ein zündfähiges Benzin-Luft-Gemisch zu erzeugen, wurde schon Anfang des letzten Jahrhunderts erprobt, aber erst Mitte der 1930er-Jahre von Bosch in Zusammenarbeit mit Daimler-Benz bis zur Serienreife entwickelt. Die mechanische Einspritzanlage wurde zuerst bei Flugzeugen angewandt, da diese Methode deutliche Vorteile im Vergleich zum Vergaser hatte: ein geringerer Kraftstoffverbrauch, eine Erhöhung der Leistungsdichte sowie eine Reduzierung der Abgaswerte. Aber erst in den 50er-Jahren kam die Benzineinspritzung auch bei Automobilen zur Anwendung. Die mechanische Methode war in der Herstellung sehr aufwändig und wurde nach den 70er-Jahren sukzessive von der elektronischen Benzineinspritzung abgelöst.


Das neue Praxishandbuch aus der erfolgreichen Edition Oldtimer Markt stellt in verständlichen Worten, aber ohne dass professionelles Know-how zu kurz kommt, Aufbau und Funktionsweise von Singlepoint- und Multipoint-Einspritzanlagen dar. Alle Bauteile der elektronischen Einspritzanlagen und deren Arbeitsweisen werden erklärt. Detaillierte Funktionsanalysen beschreiben das komplexe Zusammenspiel von Zündung, Gemischaufbereitung, Drehzahlregelung, Treibstoffkreislauf, Klopfproble-matik, Katalysator und Steuergerät.


Angesichts steigender Zulassungszahlen im Youngtimer-Segment behandelt dieses aufschlussreiche Werk ein höchst relevantes Thema für alle Freunde junger Klassiker und ambitionierte Hobby-Schrauber.


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Bibliographie: Edition Markt: Praxishandbuch Benzin-Einspritzanlagen, von Jean-Philippe Brothier, 96 Seiten, ca. 100 größtenteils farbige Grafiken und Abbildungen, 215 x 302 mm, gebunden, 17,99 €, ISBN-Nr.: 978-3-86852-488-8

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Buchtipp: Jochen Neerpasch



Denker und Lenker des Motorsport


Jochen Neerpasch, in der Branche respektvoll „der große Schweiger“ genannt, ist nicht nur ein hoch talentierten Rennfahrer, sondern auch ein Rennleiter der Extraklasse und ein vor Ideen sprühender Rennsport-Manager mit dem untrüglichen Gefühl für die richtigen Entscheidungen. Autor Jürgen Lewandowski beschreibt in dieser Biografie wichtige Stationen von Neerpaschs „Ideallinie“, aber auch einige Abweichungen. Zustande gekommen ist dieses Buch nach langen Gesprächen mit Jochen Neerpasch, der an den entscheidenden Passagen immer wieder selbst zu Wort kommt. Nicht zuletzt die sehr persönlichen Fotos aus Neerpaschs umfangreichem und sorgfältig gepflegtem Archiv machen diese gründlich recherchierte und sehr innige Biografie zu einem Glanzstück in der Reihe der Lebensbeschreibungen großer Motorsportler.


Ein Hochglanz-Magazin bezeichnete Jochen Neerpasch einmal als „Mann mit dem Charme einer Schraube“. Und es sagt viel das Selbstbewusstsein des einstigen „Mann des Jahres“ aus, dass er diesen Titel selbstironisch akzeptierte.


Jochen Neerpasch, das ist der kleine Junge aus dem niederrheinischen Krefeld, der von Kindesbeinen an nichts anderes im Kopf hatte als eine Laufbahn im Rennsport und über eine Lehre als Maschinenschlosser dorthin gelangte. Später erfüllte er sich seinen Traum, einmal zu den besten Rennfahrern der Welt zu zählen. Doch diese Motorsport-Karriere war neben der nachfolgenden als Manager und Berater nur die erste unter vielen.


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Buchtipp: Grüne Hölle Nürburgring von Gregor Messer

Im Zeitalter moderner Rennstrecken, mit asphaltierten Auslaufzonen und wüstenartigen Kiesbetten, bietet die Nordschleife mehr denn je einen sagenhaften Zauber aus Idylle und Gefahr. Das Buch „Grüne Hölle Nürburgring“ porträtiert die Nordschleife in ihren schönsten Momenten und beeindruckendsten Bildern „Grüne Hölle Nürburgring“: So spektakulär wie der Titel ist auch das Buch aus dem Delius Klasing Verlag, das der Motorsportfotograf Ferdi Kräling zusammen mit dem Motorsportjournalisten Gregor Messer zusammengestellt hat. Das Vorwort verfasste einer der souveränen Beherrscher dieser ewigen Faszination Nordschleife: Jacky Ickx.

Die Nordschleife: Ihrer Geschichte und ihren Geschichten ist das Buch gewidmet: den großen Siegen und den grandiosen Niederlagen, den Rennautos und ihren Fahrern, den Dramen und ein bisschen auch den Damen. Was wären die Sieger ohne sie? Vier Kapitel erschließen mit kundigen Texten und bannenden Bildern den Zauber, den die legendäre Nordschleife seit ihrer Einweihung im Jahre 1927 auf Fahrer und Zuschauer ausübt: Im ersten Teil „Tourenwagen“ fahren nicht nur die BMW, Mercedes und Porsche auf, auch flitzende Zwerge machen den Flinksten unter sich aus: Abarth und NSU. Kraftvoller geht es im dritten Teil „Sportwagen“ zu: mit einer fulminanten Schau der schärfsten Modelle. Die Königklasse aber ist die Formel 1 mit ihren Boliden und Helden und auch mit ihrer rasanten Entwicklung, die sich in den immer wieder berauschenden Fotos eindrucksvoll kundtut. Hier tauchen sie noch einmal auf: die „Könner, Kaiser und Katastrophen“. So ist ein Absatz überschrieben. Rasant sind nämlich nicht nur die Rennen, sondern auch die Texte, die in ihrer prickelnden Qualität den großformatigen Bildern ebenbürtig sind. Den Abschluss macht ein sportliches Ereignis der ganz eigenen Art: die 24 Stunden vom Nürburgring, ein Stressfest für Fahrer und Techniker rund um die Uhr. „Grüne Hölle“: Für den, der da durch muss, ist das die passende Bezeichnung für die Nordschleife. Für den
Leser dieser Texte und Betrachter dieser Bilder ist das Buch hingegen die helle Freude.

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Buchtipp: Cobra – Der legendäre Sportwagen

Cobra ist ein Name, der die Herzen aller Sportwagenfans höher schlagen lässt, und dieses Buch erzählt die legendäre Geschichte eines Sportwagens, der in den frühen 1960er-Jahren als Ergebnis einer ungewöhnlichen Zusammenarbeit zwischen einem ehemaligen Rennfahrer aus Texas und einem britischen Automobilhersteller – mit Unterstützung der Ford Motor Company – entstanden ist.

Carroll Shelby, AC Cars und Ford fanden sich zusammen, um einen Wagen zu bauen, dessen Basis der AC Ace-Roadster sein sollte. Als die Shelby Cobra entstand, war sie weit davon entfernt, auf dem letzten Stand der Technik zu sein, aber durch den Einbau eines neu entwickelten Ford V8-Motors gelang es, das leichtgewichtige Fahrzeug zum Sieger über die Chevrolet Corvette in der amerikanischen Sportwagen-Konkurrenz zu machen. Mit einer aerodynamischen Karosserie traten die Daytona Cobra-Coupés in Europa bei der FIA-Weltmeisterschaft an und errangen 1965 den Sieg im GT-Klassement. Dadurch wurde Shelby American zum ersten (und einzigen) amerikanischen Hersteller, der dieses Ziel erreicht hat.

Um aus diesem Erfolg Kapital zu schlagen, wurde mehr Motorleistung gefordert und der Wagen weiterentwickelt, um einen großen 7-Liter-Motor aufzunehmen, sodass jetzt Leistung über Handling triumphierte – so wurde die 427 Cobra über Nacht zur Legende und stellte neue Rekorde auf.

Das Buch erzählt anhand des äußerst kompetenten Textes die komplette Geschichte der Cobras und ihrer illustren Besitzer, und die einmaligen Fotos lassen den Mythos Cobra wieder lebendig werden.

Trevor Legate hat die letzten 25 Jahre damit verbracht, Recherchen über Cobras anzustellen, darüber zu schreiben und sie zu fotografieren – egal, ob es Originale waren, Nachbauten oder Replicas. Er lebt in West Sussex und besitzt eine der letzten Cobra-Karosserien, die das AC-Werk in unmittelbarer Nähe seines Wohnortes verließ.


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Buchtipp: Legendäre Motorsport-Strecken

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