Carroll Shelby Modern Vintage Kollektion Frühjahr 2012
Die US-amerikanische Firma Wicked Quick hat einen Ausblick auf die kommende Shelby Vintage Frühjahreskollektion gewährt.
Herausgekommen ist eine ganz eigene Interpretation des Themas Kleidung im Geiste von Carroll Shelby. Wicked Quick ist bekannt für seine Vintage Speed Collection und wird somit mit der neuen Kollektion auch den einen oder anderen Shelby-Fan neu einkleiden.
Im Onlineshop von Wicked Quick gibt es bereits jetzt schon eine eigene Shelby Kollektion. Im Internet unter http://store.wickedquick.com
Le Mans als TV-Serie
In England entsteht eine TV-Drama-Serie, die sich die Nachkriegszeit bei den 24h von Le Mans als Thema gesetzt hat. Die 24h von Le Mans könnten demnächst auch ausserhalb des Monats Juni über die Fernsehschirme flimmern. Unter dem Titel «The Drivers» wird demnächst eine TV-Drama-Serie produziert, bei der die 1950/1960er Jahre bei den 24h von Le Mans im Mittelpunkt stehen. Basis der Serie ist das bereits in den 1970er Jahren erschienene Buch «Shelby. The Man, The Cars, The Legend» von Wallace A. Wyss, eine Biographie über die US-Rennlegende Carroll Shelby, der 1959 mit Roy Salvadori die 24h von Le Mans im Aston Martin AMR1 gewann und dessen Strassenfahrzeuge (Shelby Cobra) später zu Legenden wurden.
Laut Angaben der Produktionsfirma erzählt die TV-Serie die wahre Geschichte von jungen, betuchten Rennfahrern aus den USA, Deutschland, Frankreich, Italien und England, die – ganz dem Klischee entsprechend – tagsüber als Rivalen auf der Rennstrecke alles riskieren, um abends gemeinsam zu feiern.
Wer bei so viel Drama befürchtet bei so einer Serie dramatisch schnell den Kanal wechseln zu müssen, dem sei gesagt: Als Co-Produzenten der Serie treten die beiden hochdekorierten Starregisseure Sir Ridley Scott (Blade Runner, Alien, Gladiator) und sein Bruder Tony Scott auf.
Wann die Serie über die Fernsehschirmen flimmert steht noch nicht fest. Da die Produktionsfirma allerdings eine Tochter der RTL-Gruppe ist, dürften die Chancen nicht schlecht sein, dass die Serie mit etwas Glück eines Tages auch in Deutschland ausgestrahlt wird.
Autor: Oliver Runschke / www.speedweek.de
Shelby G.T. 500 CR

American Craftmanship!
Wenigstens bei traditionell gesonnenen Amerikanern gilt dieses Diktum noch. Auch beim Automobil: Es kann doch schließlich nicht alles öko sein, reden sich die Anhänger fossiler Brennstoffe hartnäckig ein. Und schaffen sich als Beleg ihrer Weltanschauung retrograde Ikonen, die weiter gierig nach Benzin verlangen. Ja – Ford Mustang und Carroll Shelby wecken Erinnerungen an Zeiten, als der Begriff „Strom“ beim Automobil primär als Sinnbild für den Benzinfluss bei der Vergaserversorgung eines V8-Blocks diente. Der GT500 aus dem Jahre 1967 mit einem Siebenliter-V8 Motor und 500 PS ist so ein Vertreter. Jetzt kommt der hochgezüchtete Mustang zurück – mit bis zu 780 PS. Als Remake mit dem Segen seines Vaters Carroll Shelby.
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Gelegentlich brechen sie noch durch und finden Gehör. Nachrichten aus der guten alten Zeit des Automobils: V8-Remakes von ehemaligen Supersportwagen erleben ihre Auferstehung. In der Tat verhält es sich hierbei wie bei trotzigen Gegenbewegungen zur übereiligen Umstellung der Weltflotte auf Zero-Emission. Kleine Fahrzeugschmieden, um das historische Erbe bemühte Designbüros und wild schraubende Werkstätten kultivieren weiter den Club der „Thirsty few“ – trinkfreudige Sportwagen, die wie ein Time Warp aus den 1960 und 1970er Jahren zu uns in die Gegenwart donnern.
