Nürburgring

Buchtipp: Grüne Hölle Nürburgring von Gregor Messer

Im Zeitalter moderner Rennstrecken, mit asphaltierten Auslaufzonen und wüstenartigen Kiesbetten, bietet die Nordschleife mehr denn je einen sagenhaften Zauber aus Idylle und Gefahr. Das Buch „Grüne Hölle Nürburgring“ porträtiert die Nordschleife in ihren schönsten Momenten und beeindruckendsten Bildern „Grüne Hölle Nürburgring“: So spektakulär wie der Titel ist auch das Buch aus dem Delius Klasing Verlag, das der Motorsportfotograf Ferdi Kräling zusammen mit dem Motorsportjournalisten Gregor Messer zusammengestellt hat. Das Vorwort verfasste einer der souveränen Beherrscher dieser ewigen Faszination Nordschleife: Jacky Ickx.

Die Nordschleife: Ihrer Geschichte und ihren Geschichten ist das Buch gewidmet: den großen Siegen und den grandiosen Niederlagen, den Rennautos und ihren Fahrern, den Dramen und ein bisschen auch den Damen. Was wären die Sieger ohne sie? Vier Kapitel erschließen mit kundigen Texten und bannenden Bildern den Zauber, den die legendäre Nordschleife seit ihrer Einweihung im Jahre 1927 auf Fahrer und Zuschauer ausübt: Im ersten Teil „Tourenwagen“ fahren nicht nur die BMW, Mercedes und Porsche auf, auch flitzende Zwerge machen den Flinksten unter sich aus: Abarth und NSU. Kraftvoller geht es im dritten Teil „Sportwagen“ zu: mit einer fulminanten Schau der schärfsten Modelle. Die Königklasse aber ist die Formel 1 mit ihren Boliden und Helden und auch mit ihrer rasanten Entwicklung, die sich in den immer wieder berauschenden Fotos eindrucksvoll kundtut. Hier tauchen sie noch einmal auf: die „Könner, Kaiser und Katastrophen“. So ist ein Absatz überschrieben. Rasant sind nämlich nicht nur die Rennen, sondern auch die Texte, die in ihrer prickelnden Qualität den großformatigen Bildern ebenbürtig sind. Den Abschluss macht ein sportliches Ereignis der ganz eigenen Art: die 24 Stunden vom Nürburgring, ein Stressfest für Fahrer und Techniker rund um die Uhr. „Grüne Hölle“: Für den, der da durch muss, ist das die passende Bezeichnung für die Nordschleife. Für den
Leser dieser Texte und Betrachter dieser Bilder ist das Buch hingegen die helle Freude.

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Historisches Fahrerlager Nürburgring feierlich wiedereröffnet

Nach rund einem halben Jahr intensiver Restaurierungsarbeiten wurde heute, 30. April 2011, um 11 Uhr das Historische Fahrerlager am Nürburgring feierlich wiedereröffnet. Zusammen mit den Fahrerlegenden Hans Herrmann und Erich Zakowski durchschnitten Kai Richter und Jörg Lindner von der Nürburgring Automotive GmbH bei bestem Frühlingswetter das rote Band und machten die Wiedereröffnung damit offiziell.

„Es geht nicht einfach darum, auf den Zug der Geschichte zu springen, man muss auch wissen, wohin die Reise geht“, zitierte Kai Richter, Generalbevollmächtigter der Nürburgring Automotive GmbH, die ehemalige EU-Kommissarin Edith Cresson, in seiner Eröffnungsrede. Und fügte hinzu: „Wir haben diesem Zug einen angemessenen Bahnhof gebaut und damit auch ein Zeichen gesetzt, dass historischer Motorsport auch in Zukunft eine Hauptrolle am Nürburgring spielen wird.“

Die Besucher des Eröffnungswochenendes erwartet noch bis Sonntag Nachmittag nicht nur eine Armada der spektakulärsten Rennwagen aus über 100 Jahren Motorsportgeschichte, sondern auch ein großes Rahmenprogramm rund um den Spaß an historischen Fahrzeugen. Prominente Fahrerlegenden wie Striezel Stuck oder Hubert Hahne sind ebenso dabei, wie legendäre Rennwagen, die auf dem Nürburgring Geschichte schrieben. Auf dem Programm stehen Autogrammstunden, Oldtimer-Sonderfahrten, historische Modenschauen und Highlights wie etwa das Air-Race eines Doppeldeckers gegen einen Alfa Romeo P3 auf dem Grand-Prix-Kurs.

Quelle: Pressemitteilung der Nürburgring Automotive GmbH

An Himmelfahrt durch die Grüne Hölle

Raeder Ford GT40

38. ADAC Zurich 24h-Rennen vom 13. bis 16. Mai 2010:
Ein Gipfeltreffen für Traumsportwagen und Top-Piloten bahnt sich am Himmelfahrtswochenende auf der Nürburgring-Nordschleife an. Dann nämlich geht das ADAC Zurich 24h-Rennen über die legendäre Berg-und-Tal-Bahn, bei dem es mehr noch als in den Vorjahren zum Showdown der besten der europäischen und internationalen Piloten kommen wird. Ihre Arbeitsgeräte sind nicht minder  spektakulär: Audi und Aston Martin, Ascari und BMW, Porsche und Lexus, Ferrari, Ginetta, Corvette, Viper – die Liste der Marken und Modelle in den größten Fahrzeugklasse ist gegenüber den  Vorjahren noch einmal gewachsen.

Im Rahmenprogramm locken Highlights wie die 24h Classic für historische Fahrzeuge, das gemeinsame Rennen von SEAT Leon Supercopa und MINI Challenge oder  das Renault Race Festival. Bereits ab Donnerstag (13. Mai) dürften sich deshalb die Ränge rund um die Strecke mit den erwarteten rund 200.000 Fans füllen. Karten für den Jahreshöhepunkt auf der  Nordschleife bietet die Telefon-Hotline 0180 5 4470 (ticket online, 0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, max. 0,42 €/Min. aus Mobilfunknetzen). Preise und alle wichtigen Infos gibt es im Internet unter www.24h-rennen.de.





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