Shelby G.T. 500 CR

American Craftmanship!
Wenigstens bei traditionell gesonnenen Amerikanern gilt dieses Diktum noch. Auch beim Automobil: Es kann doch schließlich nicht alles öko sein, reden sich die Anhänger fossiler Brennstoffe hartnäckig ein. Und schaffen sich als Beleg ihrer Weltanschauung retrograde Ikonen, die weiter gierig nach Benzin verlangen. Ja – Ford Mustang und Carroll Shelby wecken Erinnerungen an Zeiten, als der Begriff „Strom“ beim Automobil primär als Sinnbild für den Benzinfluss bei der Vergaserversorgung eines V8-Blocks diente. Der GT500 aus dem Jahre 1967 mit einem Siebenliter-V8 Motor und 500 PS ist so ein Vertreter. Jetzt kommt der hochgezüchtete Mustang zurück – mit bis zu 780 PS. Als Remake mit dem Segen seines Vaters Carroll Shelby.
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Gelegentlich brechen sie noch durch und finden Gehör. Nachrichten aus der guten alten Zeit des Automobils: V8-Remakes von ehemaligen Supersportwagen erleben ihre Auferstehung. In der Tat verhält es sich hierbei wie bei trotzigen Gegenbewegungen zur übereiligen Umstellung der Weltflotte auf Zero-Emission. Kleine Fahrzeugschmieden, um das historische Erbe bemühte Designbüros und wild schraubende Werkstätten kultivieren weiter den Club der „Thirsty few“ – trinkfreudige Sportwagen, die wie ein Time Warp aus den 1960 und 1970er Jahren zu uns in die Gegenwart donnern.
