Baume & Mercier: Clifton Club Shelby® Cobra

27Jul

Mut und Ehrgeiz sind zwei Eigenschaften, die mit der neuen Uhrenlinie Clifton Club Shelby® Cobra unweigerlich verbunden sind. Baume & Mercier freut sich, die 2015 gegründete Partnerschaft mit Carroll Shelby fortzuführen und die Kollektion Shelby Cobra® um drei weitere limitierte Modelle zu ergänzen, die sich von einer der größten Design-Erfolge des Konstrukteurs inspirieren ließen: das legendäre Shelby Cobra Daytona Coupé, die Ikone des amerikanischen Motorsports. In diesem Jahr werden zum ersten Mal die neuen Chronographen, die in enger Zusammenarbeit mit dem Automobildesigner Peter Brock entstanden sind, innerhalb der Clifton Linie lanciert: Clifton Club Shelby® Cobra.

50 Jahre nach der Kreation des ikonischen Rennwagens hat Peter Brock, inspiriert durch seine Original-Skizzen, gemeinsam mit Baume & Mercier die limitierte Edition der Clifton Club Shelby® Cobra kreiert. Für ihn „war die graphische Linienführung des Daytona besonders wichtig – genau wie die des Chronographen. Das Daytona Coupé ist sofort auf den ersten Blick erkennbar. Jedes Detail der Uhr ist von dem Zusammenspiel aus Form und Funktion des Coupés geprägt.“ Mit der Neuinterpretation seines Erbes bietet Peter Brock einen ultimativen Vergleich zwischen Auto und Chronograph. „Man kann das Ganze sehr konservativ angehen oder man versucht etwas Neues, Originelles zu kreieren. Das haben wir bei der limitierten Edition der Clifton Club Shelby® Cobra gewagt, wirklich einzigartige Zeitmesser.“

Am Ende der Saison 1963 stand fest, dass der 289 Cobra Roadster ein Dach benötigt, um seine Leistungsfähigkeit auf den europäischen Hochgeschwindigkeitsrennbahnen zu steigern. Dies war der Wendepunkt in der Geschichte von Shelby. Zunächst wurde der Roadster Shelby Cobra mit einem abnehmbaren Dach ausgestattet, um die Aerodynamik zu verbessern.

Peter Brock und Carroll Shelby hatten jedoch eine andere Idee, die das Automobildesign nachhaltig verändern sollte. Die legendäre Form zeichnete sich allmählich ab und brach endgültig mit der konventionellen Tropfenform der gängigen Rennwagen: Eine abgerundete Front, ein relativ flaches Dach, die stromlinienförmig gestalteten Seiten und ein elegantes Heck, um den Abtrieb zu verbessern. Das Design war so radikal neu, dass niemand glaubte, Luftfahrtexperten inbegriffen, das Auto könnte funktionieren. Aber Carroll wollte eine Geheimwaffe für die Saison 1964 und gab grünes Licht.

In einem atemberaubenden Tempo ist es Mechanikern und Designern gelungen, den Wagen rechtzeitig zum Auftakt der Rennsaison, in nur 90 Tagen fertigzustellen. Der Rennwagen mit der aerodynamischsten Form Amerikas, ausgestattet mit dem überdurchschnittlich starken Motor des Cobra 289, konnte nun seine Leistung unter Beweis stellen. 1964 in Le Mans wurde die Daytona CSX2299 von dem legendären Duo Bob Bondurant/Dan Gurney gefahren, wo es mit einer Rekordgeschwindigkeit von 315 km/h (196 mph) für Begeisterung sorgte.

Ausgestattet mit einem Schweizer Manufaktur-Uhrwerk (La Joux-Perret 8147-2) und Flyback-Funktion können mit dem Drücker die einzelnen Funktionen des Chronographen separat aufgerufen werden. Das von Peter Brock persönlich entwickelte Zifferblatt ist zur einen Hälfte blau, zur anderen Hälfte silberfarben und erinnert an die charakteristischen Merkmale des Hecks des Daytona. Ebenso greifen die horizontalen, azurierten Chronographenzähler sowie die tachymetrische Skala, die mit der Zahl „196 mph“ versehen ist, die Designelemente des Rennwagens auf. Des Weiteren ist das 44 mm Gehäuse aus Titan, bekannt für seine Leichtigkeit und Widerstandskraft, und poliert-satiniertem Edelstahl gefertigt.

Zwischen den in C1 Blau Superluminova* leuchtenden Zeigern besticht der rote Sekundenzeiger des Chronographen, der das berühmte, von Peter Brock gestaltete Logo der Marke Shelby trägt. Bei genauerem Hinsehen sind weitere Details zu entdecken: Die Drücker, exakte Nachbildungen der Pedale des Daytona, befinden sich seitlich der Krone, um die Funktionen des Chronographen zu steuern.

Dieser markante Stil wird durch ein Armband aus Kalbsleder abgerundet, dessen Optik an die in der Automobilindustrie verwendete Kohlenstofffaser erinnert. Es ist mit schwarzen gummierten Kalbsleder unterlegt und mit roten Steppnähten verziert. Auf dem Gehäuseboden ist der charakteristische Reifen des Daytona Coupés vom Namen der Kollektion und der Seriennummer umrandet.

Zusätzlich wird die Kollektion Clifton Club Shelby® Cobra um zwei weitere limitierte Chronographen aus poliert-satiniertem Edelstahl, die durch ihren einzigartigen Stil und unvergleichliche Leistung bestechen, ergänzt.

Das moderne Zifferblatt in Silber oder Blau der Daytona ist mit arabischen Ziffern versehen, einer Tages- und Datumsanzeige auf 3 Uhr sowie einer Tachymeter-Skala auf dem Höhenring. Inspiriert vom Armaturenbrett des Rennwagens sind die vertikal ausgerichteten kreisförmigen Zähler des Chronographen in Rot unterstrichen. Die in den Gehäuseboden gravierte Nummer (One out of 1964) erinnert an das Jahr, in dem das legendäre Auto herausgekommen ist.

Alle drei Modelle der Clifton Club Shelby® Cobra Kollektion werden in einem eleganten Coffret in Schwarz und Silber mit einem Modell des Shelby Cobra Daytona Coupés im Maßstab 1:43 angeboten, das bei Sammlern äußerst beliebt ist.

Seit der Gründung 1830 im Schweizer Jura verkörpert Baume & Mercier die uhrmacherische Tradition und Expertise der Brüder Louis-Victor und Célestin Baume. Die Frères Baume führten den comptoir horloger (Uhrenhandel) unter dem Motto „Sich nur mit Perfektion zufrieden geben. Nur Uhren von höchster Qualität herstellen“. Im Jahr 1919 wurde das Unternehmen mit der damals größten internationalen Zertifizierung ausgezeichnet – dem „Poinçon de Genève“ oder „Genfer Siegel“, einem Qualitätssiegel für besonders anspruchsvolle Handwerkskunst und Hochwertigkeit. Dieser auch heute noch bei Baume & Mercier verankerte Anspruch lässt die siebtälteste Marke im Uhrmacherhandwerk große Erfolge sowie internationale Anerkennung genießen.

Die limitierten Uhren sind im Fachhandel erhältlich.